Heizgradtage (HGT) sind ein Mass für den Einfluss des Wetters auf den Heizenergieverbrauch. Sie berechnen sich aus der Differenz zwischen gewünschter Raumtemperatur und mittlerer Aussentemperatur eines Tages, falls diese Aussentemperatur unter einer bestimmten Heizgrenze liegt.

Basel-Stadt und Basel-Landschaft
Zustand: Nicht bewertbar
Entwicklung: Nicht bewertbar
Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft
Bewertung Zustand
Die Anzahl der Heizgradtage ist ein Mass für den Einfluss von Klima und Witterung auf den Heizenergieverbrauch. Die Anzahl der Heizgradtage lässt sich nicht direkt beeinflussen und wird deshalb nicht bewertet.
Nicht bewertbar
Bewertung Entwicklung
Nicht bewertbar
Nicht bewertbar
Die Anzahl der Heizgradtage ist ein Mass für den Einfluss von Klima und Witterung auf den Heizenergieverbrauch. Die Anzahl der Heizgradtage lässt sich nicht direkt beeinflussen und wird deshalb nicht bewertet.

Erläuterungen

Der Energieverbrauch zu Heizzwecken wird durch die klimatischen Verhältnisse entscheidend mitbestimmt. Je kälter ein Winter, desto höher ist der Energieaufwand zum Heizen. Die Anzahl Heizgradtage dient daher als Indikator, um den Einfluss des Wetters auf den Energieverbrauch beurteilen zu können.

Methodik

Für alle Tage in der Heizperiode (September des Vorjahres bis Juni des laufenden Jahres) welche eine mittlere Aussenlufttemperatur von kleiner oder gleich 12 °C (Heizgrenze) aufweisen, wird die Differenz zwischen 20 °C (angenommene gewünschte Raumtemperatur) und der mittleren Aussenlufttemperatur summiert (Beispiel: Beträgt die mittlere Aussenlufttemperatur an einem Tag 8,5 °C, so resultiert daraus für diesen Tag ein Wert von 20 - 8,5 = 11,5 Heizgradtagen).
Allfällige Heizgradtage in den Monaten Juli und August werden nicht berücksichtigt. Die Temperaturmessungen erfolgen an der Meteorologischen Station Basel-Binningen in zwei Metern über Grund (317 m ü. M; 47°33' N / 7°35' E).